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"Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen"

Das klingt nach Harmonie zwischen Generationen, nach Kindern, die unseren Rat ersehnen, und nach Eltern, die ihnen den Weg durch die Welt geduldig erklären.

Nun sind Kinder aber bekanntlich Gäste, die recht lange bleiben!

Und die sich für die weisen Antworten der Gastgeber oft herzlich wenig interessieren - ja, meist nicht einmal danach fragen, sondern lieber ihren eigenen Kopf durchsetzen.
Besonders das Leben mit Kleinkind ist eher eine Expedition der ganzen Familie, auf der die Gefühle überdies schnell auf holpriges Terrain kommen:
Rührungen über die ersten Zweiwortsätze wird abgelöst von Zorn, wenn das Kind nicht hört oder hartnäckig trödelt.
Man spürt Situationen nach, in denen die Bedürfnisse von Groß und Klein leicht kollidieren.

Dabei hilft oft ein Blick durch die Augen des Kindes zu mehr Verständnis- und damit mehr Gelassenheit.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen meine Pädagogische Arbeit und Ziele als qualifizierte Tagesmutter näher bringen.

Eine optimale Pflege und Förderung jedes einzelnen Kindes, so dass es sich bestmöglich entwickeln kann.

Dieses Kann nur gelingen, wenn die Vorstellung von Erziehung von Erwachsenen gegenüber Kindern in den wichtigsten Punkten übereinstimmt und wir nicht gegeneinander arbeiten.

Ich versuche, die Individualität eines jeden Kindes zu erfassen und damit umzugehen, den Kindern Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein mit auf den Weg zu geben.
Die tägliche Arbeit mit den Kindern bietet dafür vielfältige Möglichkeiten, Kinder lernen schnell z.B.:

- durch Selbstbestimmung im Freispiel
- sorgfältigen Umgang mit Spielzeugen und Materialien
- Aufräumen nach Spiel, Bastelarbeiten, Mahlzeiten,.....
- selbständiges An- und Ausziehen
- Körperhygiene
- "Abschauen" von Verhaltensmustern bei anderen Gruppenmitgliedern
- durchführen von Rollenspielen
- Bewegung in ihrem Umfeld,...................

Heute schon Ihr Kind gefördert? Was beinhaltet das "Spiel" für Ihre Kinder?

Früher war es doch wirklich leichter!
Man schaukelte sein Kind im Arm, weil es einen einfach so überkam, verfiel beim Wickeln ganz spontan in fröhliche Kuckuck-Spiele, streichelte das Baby, weil einen die Lust dazu anwandelte und schmuste eben schlichtweg, weil man es lieb hat.
Und erst die Kinder! Sie brabbelten, krabbelten, lernten sprechen und laufen und sie spielten - einfach so, von ganz alleine.
Quasi, wie Ihnen der Schnabel und die Füße gewachsen waren.

Und es wurden sogar ganz passable Jugendliche und Erwachsene aus ihnen.

Waren das Zeiten der Unschuld, als alles noch zum Selbstzweck geschah und geschehen durfte und Kinder groß, fit und klug wurden,

       ohne allumfassende Förder-Anstrengungen ihrer Lieben zu benötigen.

Heute geht das offenbar nicht mehr!

Je mehr man das innere Kind in sich annimmt, sich mit ihm ausgesöhnt hat, umso
intensiver kann man sein Leben in der Unvollkommenheit überwinden und das
Kind loslassen.

            Spiel im Sinne des Kindes - Freie Fahrt der Fantasie!!!!!!!!!!